Nothing Else Matters Cover - Nicoletta Rosellini schließt das Jahr mit einem Klassiker ab
- Evgeny Rygin
- 30. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Mit ihrem neuen Cover von Nothing Else Matters schließt Nicoletta Rosellini das Jahr auf kraftvolle und emotionale Weise ab. Die legendäre Ballade von Metallica wird hier in einem orchestralen Gewand neu interpretiert, das Intimität, Verletzlichkeit und eine cineastische Atmosphäre in den Vordergrund stellt. Anstatt eine dramatische Neuinterpretation anzustreben, entschied sich Nicoletta für einen zurückhaltenden und ausdrucksstarken Ansatz.
Wie alle Veröffentlichungen im Laufe des Jahres wurde auch dieses Cover durch die fortlaufende Unterstützung von Nicolettas Ko-fi Community ermöglicht. Die Beiträge helfen dabei, Produktion, Mixing und Mastering zu finanzieren und sichern so eine konstante Veröffentlichungsfrequenz auf hohem Qualitätsniveau.
Nothing Else Matters – Metallica
Ursprünglich 1991 auf dem selbstbetitelten Album Metallica veröffentlicht, das oft als Black Album bezeichnet wird, markierte Nothing Else Matters einen entscheidenden Moment in der Karriere der Band. Der Song wurde überwiegend von James Hetfield geschrieben und offenbarte eine zutiefst persönliche und nachdenkliche Seite einer Band, die zuvor vor allem für ihre kompromisslose Intensität bekannt war.
Mit seiner schlichten Struktur, der einprägsamen Melodie und den ehrlichen Texten überschritt der Song schnell Genregrenzen. Er entwickelte sich zu einer der bekanntesten und beliebtesten Kompositionen von Metallica, erreichte ein weltweites Publikum und ist bis heute fester Bestandteil der Liveauftritte.
Nicolettas orchestrale Interpretation baut auf diesem emotionalen Kern auf und hebt die Zerbrechlichkeit und Aufrichtigkeit des Songs hervor, statt seine Größe zu betonen. Das Arrangement legt den Fokus bewusst auf die leisen und emotionalen Nuancen des Songs und hebt die stille Stärke hervor, die das Original bis heute so wirkungsvoll macht.

Ein Jahr voller Covers - Herausforderungen und Meilensteine
Nothing Else Matters markiert zugleich das letzte Cover des Jahres 2025 und den erfolgreichen Abschluss eines Ziels, das sich Nicoletta zu Jahresbeginn gesetzt hatte, nämlich jeden Monat ein neues Cover zu veröffentlichen.
Trotz der Herausforderungen, die mit unabhängiger Musikproduktion einhergehen, konnte dieses Vorhaben umgesetzt werden. Jede Veröffentlichung brachte einen neuen Song, eine neue Stimmung und eine neue Interpretation hervor, die in enger Zusammenarbeit mit der Community entstanden sind.
Ein besonderer Moment dieses Jahres war der August. Statt eines Covers veröffentlichte Nicoletta eine neu interpretierte orchestrale Version von Queen of the Forsaken, einem Song, den sie ursprünglich mit ihrer ehemaligen Band Kalidia geschrieben und veröffentlicht hatte. Diese Neuinterpretation verband Vergangenheit und Gegenwart und eröffnete den Fans eine neue Perspektive auf einen zentralen Teil ihrer musikalischen Geschichte.
Nicht jeder Monat verlief ohne Rückschläge. Im März wurde das Metal-Cover von Heaven leider aus urheberrechtlichen Gründen von YouTube entfernt. Auch wenn dies enttäuschend war, verdeutlichte es die Herausforderungen bei der Veröffentlichung von Cover-Versionen auf großen Plattformen und machte den vollständigen Abschluss des Release-Jahres umso bedeutungsvoller.
Ausblick: Januar bringt Amaranthine
Mit dem abgeschlossenen Jahr richtet sich der Blick nun auf die erste Veröffentlichung des neuen Jahres. Im Januar wird Nicoletta ein Cover von Amaranthine von Amaranthe präsentieren.
Erstmals wurde die Community aktiv in die Auswahl einer männlichen Gaststimme für den Song eingebunden. Unterstützer konnten sich bewerben und nach sorgfältiger Auswahl wurde bereits ein passender Sänger ausgewählt. Dieser Schritt erweitert den kollaborativen Charakter der Cover-Reihe und eröffnet neue vokale Möglichkeiten.
Mit Nothing Else Matters liefert Nicoletta nicht nur ein emotionales und sorgfältig ausgearbeitetes Cover, sondern auch einen stimmigen Ausklang eines ambitionierten Projekts für dieses Jahr.
Die orchestrale Interpretation steht für künstlerische Weiterentwicklung, Beständigkeit und Fokus, während die enge Einbindung der Ko-fi-Community weiterhin jede Veröffentlichung prägt.












